Was ist Fehlsichtigkeit und wie wird diese korrigiert?
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Dioptrien ist die Einheit für die Brechkraft von Linsen und Linsensystemen. Auch das Auge ist eine Linse, weshalb auch dessen Brechkraft in Dioprien gemessen wird. Neben Normalsichtigen gibt es prinzipiell zwei Arten von Fehlsichtigkeit: Kurzsichtigkeit und Weitsichtigkeit. Die Natur der Sehschwäche erkennt man ganz einfach am Vorzeichen der Dioptrienangabe. Bei Vorliegen einer Kurzsichtigkeit steht der Dioptrienzahl ein Minuszeichen voran, bei Weitsichtigkeit ist dies ein Pluszeichen.
Um festzustellen, ob man weitsichtig oder kurzsichtig ist, empfiehlt sich der Besuch eines Augenarztes oder Optikers. Dieser kann die präzisen Dioptrienwerte von Kurzsichtigkeit beziehungsweise Weitsichtigkeit mittels der sogenannten Refraktion feststellen, für die es spezielle augenoptische Geräte gibt. Gemeinhin genügt dann eine Korrektur der Fehlsichtigkeit durch Verwendung einer Brille oder von Kontaktlinsen. Gerade letztere haben in den letzten Jahren eine enorme Verbesserung erfahren, insbesondere was die Materialqualität betrifft.
Die sogenannte Refraktive Chirurgie erlaubt es, das gesamte Spektrum von Fehlsichtigkeit mit chirurgischen Methoden zu korrigieren. Gemeinhin wird ein derartiger Eingriff aber nur bei einer Fehlsichtikeit von minus oder plus vier Dioptrien vorgenommen. Unterhalb dieser Grenze ist dieser Eingriff wenig effizient, da eine Korrektur über Brillen oder Kontaktlinsen in fast allen Fällen leicht vorgenommen werden kann.
Bemerkenswert ist, daß es inzwischen sogar Optische Schwimmbrillen für Fehlsichtige gibt. Durch die Verwendung spezieller Gläser für Kurzsichtige und Weitsichtige können auch Brillenträger und Menschen mit Kontaktlinsen die Freuden des feuchten Elements genießen. Hierdurch können Fehlsichtige sowohl im Schwimmbad, als auch an See und Meer weitgehend so sehen, wie sie es im Alltag gewöhnt sind.
sales@agentur-dr-reindl.de
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