Fundraising
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Fundraising ist in den USA ein Teil des täglichen Lebens. Anders als in Deutschland sind die US-amerikanischen Non-Profit-Organisationen viel stärker auf die Gewinnung von Spenden angewiesen. Aber auch in Deutschland gewinnt das Fundraising zunehmend an Bedeutung. Die öffentlichen Zuschüsse sind rückläufig, so dass immer mehr deutsche Organisationen gezwungen sind, bei Privatpersonen um Spenden zu bitten.
Diese Entwicklung hat zu einem Professionalisierungs-Schub im Fundraising geführt. Kaum eine Organisation kommt umhin, eine Fundraising-Abteilung und/oder eine professionelle Fundraising-Agentur bei ihrer Mittelbeschaffung einzusetzen.
Dabei spielt der Spendenbrief nach wie vor eine ganz wichtige Rolle bei der Spendenbeschaffung. Noch immer wird auf diesen, gerade schon als klassisch, zu bezeichnenden Weg, der Großteil der Spenden eingeworben. Dabei ist aber das massenhafte, unreflektierte Aussenden an Zigtausende von Spenderadressen absolut out. Spendenbriefe werden heute mit den modernen Mitteln des Database-Marketing erstellt. So schreiben die Spendenorganisationen geradezu individuelle, auf die Bedürfnisse und Wünsche des Spenders abgestimmte Spendenbriefe.
Aus den USA übernommen wurde aber das sogenannte Erbschafts-Fundraising. Dieses sensible Thema hat sich als äußerst erfolgsversprechend gezeigt. So zeigen auch erste Erfahrungen in Deutschland, dass langjährige Förderer einer Organisation durchaus bereit sind, die Organisation in ihrem Testament mit einer Spende zu bedenken.
Um eine höhere Spenderbindung zu erreichen, binden die Organisationen zunehmend auch Fundraising-Events in ihr Portfolio mit ein. Ein lukratives Beispiel für so ein Fundraising-Event sind Entenrennen. Diese Entenrennen ziehen regelmäßig mehr als 1.000 Zuschauer in ihren Bann und sind ein ideales Event, um zum einen Spenden zu sammeln, als auch einer breiten Bevölkerungsschicht die Organisation vorzustellen.
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