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Begriff "Signet" oder Bildmarke
Das Signet (lat. Signum = Zeichen) hingegen kennzeichnet nichts allgemeingültig Erkennbares, sondern wird zur Kennzeichnung eines Produkts oder Unternehmens genutzt. Historisch gesehen wurde das Signet zunächst für eine eingeschnitzte Marke verwendet, im 18. Jahrhundert kennzeichnete es dann Druckerzeugnisse mit den Drucker- oder Verlagszeichen. Heute bildet das Signet, bei dem es sich um ein reines Bildzeichen handelt, eine Überordnung des Logos. Dabei wird das Wort "Signet" oder auch die "Bildmarke" im Grafikdesign aber auch gleichbedeutend mit "Aushängeschild" oder "Visitenkarte" genutzt. Denn es bildet durch ein abstraktes Zeichen einen Bezug zum Unternehmen und visualisiert dessen Angebot. Der Mercedes-Stern schafft es dabei sogar, so eindeutig zu werden, dass keine zusätzliche Kennzeichnung für eine Wiedererkennung notwendig ist. Doch funktioniert dies nur bei wenigen Marken, so dass eine zusätzliche Identifikation der Bildmarke notwendig wird.
Begriff "Logogramm" oder Wortmarke
Sie erfolgt über das Logo, ein ebenfalls grafisch gestaltetes Signet. Logos bilden dabei eine Art "Schrift", die aus Logogrammen bzw. Wortmarken entsteht. Die Logogramme (griech. logos = Bedeutung, Wort und graphein = schreiben) geben dabei den Namen des Unternehmens eindeutig gestaltet wieder. So ist eine Verwechslung mehr oder weniger ausgeschlossen. Logogramme sind also Buchstaben- oder Zahlenfolgen, die Abkürzung oder auch den ausgeschriebenen Namen einer Firma verwenden. Beispiele hierfür sind "Siemens" in deren Hausschrift und -farbe oder "Volkswagen" ebenfalls in der vorgegebenen Schrift. Das VW-Zeichen im Kreis gehört ebenso dazu.
Autor: Tomislav Bubec e-Mail: info@laser-line.de
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