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Bei einer Vielzahl von Sportarten unterliegt ein Sportler nicht unbeträchtliche gesundheitlichen Risiken ein, die zumeist den Bewegungsapparat betreffen. Bei Fußball, Handball, Basketball und vielen anderen Ball- und Mannschaftssportarten kommt es besonders zu einer Gefährdung sowohl der oberen als auch der unteren Extremitäten. Besonders betroffen sind dabei Knie und Sprunggelenke, Schultern, Ellenbogen und Handgelenk. Fast bei allen Ballsportarten gibt es intensiven körperlichen Kontakt, insbesondere durch die zahlreichen Zweikämpfe um den Ball. Hinzu kommt die Verletzungsgefahr, die durch Zwischenspurts, schnelle Drehungen und andere abrupte Bewegungen auch ohne Körperkontakt mit anderen Spielern besteht.
Im Durchschnitt aller Sportarten stehen Knie und Sprunggelenk stehen in Deutschland an der Spitze der Verletzungsstatistik. Dies ergibt sich zum einen daraus, daß Fußball und Handball die beiden am häufigsten betriebenen Ballsportarten sind und die große Zahl von Aktiven in diesen beiden Sportarten auch zu einer beträchtlichen Zahl von Verletzungen führt. Beide Sportarten zeichnet sich zudem durch harten Körperkontakt aus, was häufige Stürze zur Folge hat. Hieraus resultieren Verletzungen wie Prellungen, Muskel- und Sehnenrissen, bis hin zu Knochenbrüchen. Da im Bereich von Knie und Sprunggelenk eine großen Zahl von Sehnen und Muskeln zusammenläuft, ergibt sich naturgemäß eine Vielzahl unterschiedlicher Verletzungen. Nahezu alle davon sind überaus schmerzhafte Schädigungen, die oft mit längeren Arbeitsunfähigkeit verbunden sind. Das Ausüben von Sport ist während der Verletzungszeit natürlich auch nicht möglich.
Welche Möglichkeiten gibt es, derartigen Verletzungen vorzubeugen? Wichtig ist an erster Stelle, möglichst viel Umsicht bei allen sportlichen Aktivitäten walten zu lassen. Man sollte sich lieber nicht zu unüberlegten Handlungen hinreißen lassen, da gerade diese oft ein sehr hohes Verletzungspotential bergen. An zweiter Stelle ist es wichtig, sich vor jeglicher sportlicher Aktivität gut aufzuwärmen. Dies geschieht am besten mittels Gymnastik und Aufwärmübungen, die die Muskulatur erwärmen und geschmeidig machen. Man sollte sich dabei ausreichend Zeit lassen und alle Übungen intensiv und lange genug ausführen.
An dritter Stelle steht die Empfehlung, durch die richtige Ausrüstung und insbesondere durch Sport-Bandagen, Schützer und Schoner Verletzungen vorzubeugen. Es gibt diese für nahezu jeden Körperteil und jede Sportart, um deren spezifischen Anforderungen gerecht zu werden. Diese schützen beim Kontakt mit gegnerischen Spielern, indem sie Aufprall und Stürze dämpfen, während sie gleichzeitig die geschützten Körperteile warmhält, was zusätzlich das Verletzungsrisiko mindert.
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