Brot - Geschichte und Entwicklung
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Diese Geschichte beginnt vor mehreren tausend Jahren. Sobald die Menschen versuchten, Brot herzustellen, haben sie nach dem besten Mittel gesucht es zu Backen. Schließlich wurde der Backofen erfunden.
Archäologische Ausgrabungen lehren uns, dass unsere Vorfahren die Getreidekörner zunächst roh aßen, später dann rösteten. Danach wurden diese Körner zerkleinert, mit Wasser zu einem Brei vermischt, der dann gebacken wurde.
Später, etwa 3500 Jahre vor unserer Zeitrechnung, hatten die Kolonien die sich an den Ufern des Nils angesiedelten die Idee, Fladen herzustellen, indem sie diesen Brei auf flache, in der Glut erhitzte Steine legten. Manchmal backte man diesen dicken Teig auch zwischen zwei Ascheschichten. Sicherlich durch Zufall gärte ein vergessenes Teigstück und ergab nach dem Backen ein neues Produkt, das unserem heutigen Brot ziemlich nahe kam.
Der Brotteig konnte nicht mehr, wie die Fladen, auf flachen Steinen gebacken werden. So entstanden ein erster Backofen. Zeichnungen in Ägyptischen Gräbern beweisen, dass es sie in den Pharaonischen Bäckereien gab. Das Brot mit Sauerteig breitete sich als Nahrungsmittel über ganz Ägypten aus.
Diese Öfen hatten die Form eines abgeschnittenen Kegels, man füllte sie von oben. Sie waren sehr einfach und wurden mit Palmenabfall und mit Stroh beheizt. Das Brot wurde an den Wänden dieser kegelförmigen Öfen gebacken, die man heute „Abrahamsöfen“ nennt. Manche Historiker ordnen nämlich die Herstellung dieses Werkzeugs den Hebräern zu.
Autor: Annette Blöchle e-Mail: info@teigwarengeraete.de
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