Strukturwandel im Ruhrgebiet
Welcome: Guest   Log in |  Register

Home » Articles » Travel » Strukturwandel im Ruhrgebiet

Strukturwandel im Ruhrgebiet

Durch seine reichhaltigen Steinkohlevorkommen war das Ruhrgebiet zum Ende des 19. Jahrhunderts geprägt vom Bergbau. Viele Ruhrgebietsstädte entwickelten sich in dieser Zeit zu wahren Industriemetropolen, aus einst dünn besiedelten Flächen wurden große Städte wie Gelsenkirchen. Mit der zunehmenden Bedeutung des Stahls wuchs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auch die Schwer- und Hüttenindustrie im Ruhrgebiet, insbesondere die Krupp Werke in Essen spielten hier eine wesentliche Rolle. Als jedoch gegen Ende des 20. Jahrhunderts die Kohlevorkommen nahezu aufgebraucht waren, mussten viele Zechen der Region geschlossen werden. Die Ruhrgebietsstädte mussten sich wandeln, und dort wo früher Kohle und Stahl regierte, hat inzwischen die Hi-Tech und IT Branche Einzug gehalten.
Doch das Ruhrgebiet hat seine Vergangenheit nicht vollständig abgelegt. Unter dem Begriff Industriekultur werden viele Stätten des Kohlezeitalters wiederbelebt, und zu attraktiven Sehenswürdigkeiten umgestaltet. So ist etwa die Zeche Zollverein in Essen Katernberg zu einem erfolgreichen Veranstaltungsort geworden, und der Landschaftspark Duisburg Nord bietet vielfältige Sport- und Freizeitangebote von Grillen über Klettern bis hin zu Tauchkursen. Die Stadt Oberhausen erhob gar ihren Gasometer, ein wirklich eindrucksvolles Denkmal der Industriegeschichte, zum Wahrzeichen der Stadt.

Autor: Thomas Frütel
E-Mail: thomas_fruetel@yahoo.de

 

Categories: Advertising - Art and Entertainment - Business and Finance - Cars - Computers - Employment - Esoterik & Astrologie - Family & Home - Games - Health - Internet - Kids and Teens - Music - News - Other - Science - Shopping - Travel - Versicherung - Photoshop Tutorial

Other interesting Articles: